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Geschichte des Geschlechts Ebell nebst Stammtafeln u. Wappen
Entstehung
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„Es setzet der Tuchfabrikant Herr Dietrich Ebell

1. seine Ehefrau Marie Elisabeth geb. Kiebach,

2, Die 6 mit ihr in der Ehe erzeugten Kinder mit Namen

a) Johann Dietrich, Tuchfabrikant, hierselbst,

b) Anna Dorothee, verehelichte Grünthal zu Wittstock,

c) Christian Heinrich, Tuchfabrikant, hierselbst,

d) Samuel Friedrich, Tuchfabrikant zu Pritzwalk,

e) Karl Ludewig, Tuchfabrikant, allhier,

f) Gottfried Wilhelm, Tuchfabrikant, ebenfalls allhier

und die Ehefrau Marie Elisabeth geb. Kiebach wechselseitig

1. ihren Ehemann, Tuchfabrikant Dietrich und

2. die mit ihm in der Ehe erzeugten vorgenannten 6 Kinder

titulo institutionis honorabili zu ihren einzigen und alleinigenUniversalerben, jedoch mit der Maßgabe ein, daß der überlebendeEhegatte den sämtlichen Nachlaß, er bestehe worin er wolle, nichtsüberall davon ausgenommen, erben, und überkommen, und den be-reits ausgegüterten 5 Kindern, die jeder zu ihrer Ausstattung mit-gegeben 1000 Thaler Courant auf den Pflichtteil anrechne, denjüngsten unausgegüterten Sohn, Gottfried Wilhelm, anstatt des Pflicht-teiles die Summe von 1000 Thaler auszahle und herausgebe. Uebri-gens sei noch ihr Wille, daß dasjenige Kind oder deren Vormund,welches mit diesem ihrem ausgesetzten Pflichtteil nicht zufriedensein sollte, nicht mehr als den gesetzlichen Pflichtteil zu erben habe.Weiter haben die beiderseitigen Eheleute nichts zu verhandeln ge-habt, als daß sie wollen, daß dieser ihr letzter Wille gelten möge,und haben dieselben nach geschehener Vorlesung und Genehmigungeigenhändig mitunterschrieben und dabei auf Befragen noch erklärt,daß sie ihr Petschaft diesem mit aufsetzen wollen.

(gez.) Dietrich Ebell, Marie Elisabeth Kiebache, verehelichte Ebell,

Tobold Mollius.“

Weiter folgt dann:

Actum Neu-Ruppin, den 26. Juni 1812.

„Da der Tuchmacher Gülde-Aelteste Herr Dietrich Ebell am5. März ds. Jahres mit Hinterlassung eines unterm 1. April 1801deponierten Testamentes verstorben und die hinterbliebene FrauWwe. Marie Elisabeth geb. Kiebach um die Eröffnung desselbenangehalten, so ist dato Termin angesetzt und zu dem Ende dasangezogene Testament ex Deposito hervorgeholt worden. Es sinddazu erschienen: