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Geschichte des Geschlechts Ebell nebst Stammtafeln u. Wappen
Entstehung
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ist von Carl Friedrich Ebell wie von A. D. Ebell, geb. Schröter,unterzeichnet.)

Soweit der Brief.

Carl Cornelis (VIII, 5b) muß übrigens früh gestorben sein, denner wird im Testament von 1801 nicht mehr erwähnt.

Jedenfalls war die verstorbene zweite Frau, Holländerin undstammte aus sehr guter Familie, vielleicht eine geborene ter Borch.

Vetter Heinrich Ebell in Hamburg ist der Meinung, daß CarlFriedrich (VII, 4) dreimal verheiratet war; ich neige mehr der An-sicht zu, daß Anna Dorothea Schröter nicht seine dritte, sondernseine zweite Frau gewesen ist, und daß er in erster Ehe eine Witwemit fast erwachsener Tochter (Constantia Cornelia Schellüs) ge-heiratet hat. Auch dann ist „Stiefschwester“ richtig; dafür sprechenauch die vielen Verwandten jenes Adrian Heinrich von mütterlicherSeite her, in Holland. Was aus diesem Sohn geworden ist, wissenwir nicht. Vermutlich ist er in Holland geblieben.

Gustav Fredrick (VIII, 4), Jacob Fredrik (VIII, 4a) und ChristianWillem Hendrick (VIII, 8) erregen aber unser Interesse. Was ist ausIhnen geworden? Wird uns in späterer Zeit der Zufall einmalmit Nachkommen von ihnen bekannt machen? Was ist heute Ost-indien? Eine Ferienreise, die noch mancher von uns im Leben ab-solvieren kann, — ganz bequem ohne umzusteigen, von Hamburgzu erreichen. Nach Ruppin kommt man viel schwieriger, meisthat die stille Pauline keine Eile. Wozu auch? Daß alle

kinderlos gestorben sind, ist kaum anzunehmen. Auch von

Henricus Theodoras Ebell (VIII, 6) und seinen Nachkommensind Schriftstücke etc. vorhanden. Seine Frau, eine geborenePalm, scheint aus sehr frommer Familie zu stammen. IhrVater und auch wohl ihr Bruder waren Geistliche der reformiertenGemeinde in Colombo. Die Auszüge aus den Kirchenbüchern inColombo (Trauschein von Heinrich Theodor und Taufschein vonseinem Sohn Hendrick, Carel Frederik) tragen die LInterschrift„J. D. Palm Colonel Chaplain“. Eine Mrs. Louisa Anne Palmwar Leiterin der Girls School of Colombo. In einem längerenZeitungsartikel vom 15. August 1853 eines Colomboer Blattes wirdsie sehr lobend erwähnt. Beim Abschied — sie ging 1853 nachEngland — wird ihr eine silberne Platte von ihren Schülerinnen „intoken of their affection and esteem for her“ verehrt.

Auch das Testament, in welchem Heinrich Theodor seine Fraubezw. seine 3 Kinder, (von denen Anna Henriette Adriana 1853schon verheiratet war, 2 Kinder waren jung gestorben) als Universal-erbin einsetzt, ist noch vorhanden. Es ist englisch geschrieben und