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Er hilft denen, die ihn lieb haben. Bist Du etwas geworden undkehrst zurück, sollst Du mit offenen Armen (wörtlich: liebreichenHerzen“) empfangen werden. Seitdem der Friede mit Englandgeschlossen ist, war ich als Oberhaupt von Silau (oder Silah)angestellt, (tot hoofd van Silau aangesteld), einem sehr ungesundenOrt, wo ich viel verloren habe, wo auch Deine Mutter gestorben ist.
Deine Stiefschwester Konstanzia Cornelia Schellüs, die mirauch viel Herzeleid gemacht und viel Geld gekostet hat, ist zuColombo mit einem Praedikanten Kauwersz verheiratet, und wirdvon Deinen kleinen Brüdern Gustav Friedrich, Jacob Friedrichund Deiner Schwester Margaritha Friederike vermißt.
Ich selbst habe mich wieder verheiratet und zwar mit derTochter des Kaufmanns, (opperkoopman) Schröter aus Jaffnapatnam(Süd-Indien) namens Anna Dorothea, von welcher ich auch einenSohn, Carl Cornelis mit Namen, habe. Jetzt bin ich als Oberhaupt(opperhoofd) von Manaar angestellt, wo ich mit Eurer wahrlichverehrungswürdigen Stiefmutter glücklich und zufrieden lebe.
Von Deiner Mutter Seite hast Du in Holland den GroßonkelPieter ter Borch zu Amsterdam, den Onkel Jan Braet zu Schoon-hooven, den Onkel Isaac Schellüs zu Schoonhooven, Tante vanHelmont, Doctor Otto Braet, Herr Carl Friedrich Brand, General-bevollmächtigter Seiner Durchlauchtigsten Hoheit, dann CapitainScott unter dem Regiment von General Stuart. Alles Verwandteund Herren von Einfluß, die Dir wohl helfen werden, wenn DuDich anständig beträgst.
In Utrecht wohnt Frau Rose, die mit Herrn Professor Hennertverheiratet ist. Diese Dame wird Dich nicht verlassen, denn Duhast das Glück gehabt, ihre Milch, als Du in Jaffnapatnam warst,zu trinken. 42 )
In Rotterdam wohnt ein Onkel meines Schwagers, Herr Isaakvon Teylinden. —
(Nun folgen Ermahnungen, doch auch Französisch, Englisch,Geographie, Geschichte und Musik zu studieren und alles aufzu-bieten, um seinem Chef, Herrn Preschel, zu gefallen, er schicktihm noch einmal über Batavia 2000 Gulden, adressiert an Wwe.Jacobus Schwarz u. Sohn, die zur Erziehung verwandt werden sollen.Der Brief schließt dann mit herzlichsten Segenswünschen, und
42 ) Es scheint eine Tat der Nächstenliebe gewesen zu sein. FrauProfessor Hennert, igeb. Rose, hat eben in der Not ausgeholfen. Eswar vielleicht die einzige Europäerin, die in Frage kam. Ich gehe wohlnicht fehl in der Annahme, daß wir es hier mit einer Verwandten desoben erwähnten Generals Rosen zu thun haben.