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noch 1801, denn sie werden in dem von 1801 datierten Testamente 40 )erwähnt, ausgenommen Jacob Frederic, der nicht erwähnt wird.Adrian Hendrik (VIII, 3), wahrscheinlicher Gustav Fredrik (VIII,4)oder Jacob Frederic (VIII, 4a) (war mit einer Susanna Henrietta Kochverheiratet, die als Patin von Hendrik Carel Frederik (IX, 11) auf-geführt wird. Aus dieser Ehe stammte auch ein Sohn Carl FrederikIsaak Ebell, denn ein Enkel dieses Namens wird im Testament be-dacht. Ferner muß Margarita Friderica Ebell (VIII, 5) mit einemHerrn van Sprang bereits 1801 verheiratet gewesen sein, denn eswird auch einer Enkelin Anna Hendrietta Margaretha van Sprangim Testament Erwähnung getan.
Erst von Nachkommen aus seiner dritten Ehe mit Anna DorotheaSchroeder oder Schroter sind uns genauere Nachrichten überliefert.
sich nicht mit solcher Bestimmtheit bilden können, wenn nicht „Manaarund Residentschaft“ in Frage gekommen wäre.
Eine andere Erzählung indessen dürfte den Tatsachen entsprechen.Einst stand Carl Friedrich als Soldat Schildwache vor dem Hause seinesKommandanten in Ostindien. Es war eine prächtige Tropennacht, dasstrahlende Kreuz des südlichen Sternenhimmels leuchtete am Horizont. DieOedanken des jungen Soldaten wanderten in die kleine, stille HeimatRuppin, die er erst kürzlich verlassen und die er nie wieder sehen sollte.Da— ein leises Klirren des Fensters — und der Commodore — vielleicht vongleichen Empfindungen beseelt — schaut hinaus, sieht den Träumenden dortunten, ruft ihn an und — ganz vergessend, daß er ja holländischerGeneral ist und ihn der Krieger dort unten schwerlich verstehen wird —geschieht es in den Lauten seiner deutschen Muttersprache! Carl FriedrichEbell will seinen Ohren nicht trauen: ein deutsches Wort um Mitter-nacht in der zauberischen Tropenwelt Ceylons!
Ein Wort gibt das andere, es stellt sich heraus, daß beide, derGeneral wie der junge Rekrut, nicht nur ein gemeinsames Vaterland,sondern auch eine gemeinsame Vaterstadt, eben unser altes Neu-Ruppinhaben. Das war Carl Friedrichs Glücks- und Schicksalsstunde. Wir findenihn, nach den Aufzeichnungen seines Sohnes, bald als Clerk beim GeneralRosen, und nun ging es bergauf Schritt für Schritt, Stufe für Stufe, wiees alt Ebellsche Art.
Noch heute erinnert in Neu-Ruppin die Rosenstraße, daß einst dieseFamilie, die nun längst ausgestorben, hier zahlreich geblüht hat. — Diese Ge-schichte, die auch Heinrich Ebell in Hamburg kennt, hat wohl den Vor-zug, wahr zu sein.
40 ) Im Testament (auf Gegenseitigkeit, in dem nur die Legate erwähntwerden) werden auch seiner Dienerschaft je 10 rds. (= Reichsthalerä 21/2 Gulden, etwa 4 Mark nach heutiger Währung) ausgesetzt. Esheißt darin: „Onze Slaven met Namens: Philander, Flora, Bintang, April,Kananga, Apol, Balsamin, Magdalena, Mabar, Jesmin, Norissa, Boelang,Goemat, Motjara, Dina eil Pedro.“ Wir erfahren also daraus, daß seineDienerschaft 16 Köpfe stark war. Selbst für Tropenverhältnisse reichlichgenug.