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Geschichte des Geschlechts Ebell nebst Stammtafeln u. Wappen
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Der Auszug aus dem Taufbuche der holländischen reformiertenKirche zu Jaffnapatnam, bei Geburt seines jüngsten Sohnesist uns erhalten.

Er lautet:

Christiaan Willem Hendrikgebooren den 30. Septembergedoopt den 15. Oktober Anno 1797.

De ouders (die Eltern) Carl Fredrik Ebell, en Anna DorotheaSchroter egtelieden (Eheleute) De Getuigens (die Zeugen) ZyneExcellentie de Heer Christiaan Von Günther, Generaal Majoor, indienst van zyne Majesteit den Koning van Pruisen, Ridder derVerdienste en Commandeur van een Huzaaren Regiment in WestPruissen,

Wilhelmina Goedsmith van Tresschow (Treskow),

Adriaan Hendrik Ebell, enGertruida Margarita SchroterAccordeerd met het Voormelde Doop-BoekJaffnapatnam

10. January 1818.

Bartholomensz;

Lid van den Kirken Raad.

Wir sehen hieraus, daß auch die alten Beziehungen zur RuppinerHeimat aufrecht erhalten sind, wie denn andererseits auch im RuppinerKirchenbuch bei der Geburt von Carl Wilhelm Ebell (VI11, 18)unser Indier als Pate bezeichnet ist.

Am interessantesten aber ist es, daß uns die nachstehendenSilhouetten überkommen sind, die wir hier wiedergeben. Wiederdas bekannte Ebellsche scharfgeschnittene Profil. Der alte CarlFriedrich 11 ) macht den Eindruck eines gefestigten, seiner Würdewohl bewußten, energischen Mannes, die Aehnlichkeit seiner beidenSöhne ist unverkennbar.

Jedenfalls an seinen ältesten Sohn Adrian Hendrick (VIII, 3), dersich zur Zeit in Holland befunden haben muß, ist nun ein Briefgerichtet, der uns besser wie alles andere einen Blick in die Seeleunseres Carl Friedrich tun läßt. Er ist in holländischer Sprache

41 ) Ist es nicht Schicksals Ironie, daß das älteste Bildnis eines Ebell,das uns erhalten ist, gerade dasjenige eines s. Zt. vielleicht als halb-verlorener Sohn aus seiner Heimat in die Ferne gegangenen Ebells ist. 1Von den Ruppiner Ebells aus jener Zeit ist weder Porträt noch Silhouetteüberliefert.