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Geschichte des Geschlechts Ebell nebst Stammtafeln u. Wappen
Entstehung
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Die Abbildung finden wir auf dem Stammbaum. Das Grab ver-dient pietätvoll gepflegt zu werden, als älteste Ebellsche Begräbnis-stätte, die wir kennen.

Jene Frau Kämmerer Ebell war eine Schwester des berühmtenGeneralleutnants von Günther, über dessen Leben und Bedeutung wirdurch seinen Adjutanten, dem späteren bekannten preußischen Kriegs-minister von Boyen, sowie durch Ernst Moritz ArndtsWanderun-gen und Wandlungen mit dem Freiherrn von Stein unterrichtetsind. 35 )

Ihr Vater war David Günther, Feldprediger im Regiment Kron-prinz von 17341740. Das Ruppiner Kirchenbuch schreibt:beider Kgl. Guarde. Er starb im 34. Jahr seines Lebens am 30. Juni1742 auf einem Feldzuge in Böhmen, in Königgrätz. Seine Gattin,Sophie Dorothea Thielen, die er 1734 in Fehrbellin geheiratet hatte,wird als eine gute fromme Frau geschildert, die es sich angelegen

bitter werden bei dem Betrachten solch unvernünftiger, gedankenloser Verun-zierung eines Stadtbildes. In unserem Herzen aber lebt noch jenes alteBild, wie wir es gesehen, wie es Fontane uns gezeichnet, und wir gedenkenbeim Vorüberschreiten der Ahnen, die hier ihre letzte Ruhestätte haben,ein Hauch aus alter Zeit weht herüber und zwingt uns was nieunnötig einen Augenblick Einkehr in uns zu halten.

35 ) Heinrich Johann Günther wurde am 7. XII. 1736 geboren. Erwar im gewissen Sinne als organisatorisches Talent der Vorläufer Scharn-horsts, auch ein ausgezeichneter Führer, und besonders 1794 tat er sichwährend des polnischen Feldzuges hervor. Auch Fontane widmet ihmein Kapitel, ebenso Heydemann. Mehr wie sein militärisches Könneninteressiert uns indessen seine Persönlichkeit, die einstimmig von seinemZeitgenossen als eine fortreißende und bedeutende geschildert wird. SchlichteRechtschaffenheit und Unbestechlichkeit lassen ihn neben seiner Umsichtund verschlagenen Tapferkeit als Geistesverwandten Zietens erscheinen.Ernst Moritz Arndt schreibt:Günther ist durch seine wissenschaftlichen,Kriegs- und Geschichtskenntnisse gleichsam ein Vor-Scharnhorst gewesen undhat manchen tüchtigen Jüngling, unter anderem auch York und Boyen zumtapferen Krieger gebildet. Eine kernhafte, fromme und doch nicht fröm-melnde, deshalb auch wohl wirksame Ansprache vor einem ernsten Ge-fecht ist uns erhalten. Der alte Held sagte:Alles ist reiflich und behutsamerwogen. Auch habe ich getan, was zu allen Dingen den Segen bringt,habe Gott den Herrn um seinen allmächtigen Beistand angefleht. Wennwir aber doch nicht gewinnen, so hole Euch verfluchte Kerle alle derTeufel, denn Ihr seid dann allein schuld. Etwas Mysterieuses war anund um ihn und steigerte sein Ansehen nicht wenig. Es hieß von ihm,daß er die drei Gelübde der Keuschheit, Armut und des Gehorsams ab-gelegt habe, und daß dies von jedem geglaubt wurde, sagt Fontane treffend,zeigt am besten, wie sein Leben war. Boyen schreibt:Günther zog sichfrüh aus dem Treiben der Welt und der Gesellschaft zurück. Was ihnzu dieser Zurückgezogenheit bestimmt, ob es schmerzlich zerrissene Lebens-verbindungen waren, mag dahin gestellt bleiben. Hier muß ich nun,