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2 (1905) Abschnitt 4. Lebensbeschreibungen
Entstehung
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Jedenfalls hatte Johann Albrecht keinen Genuß mehr von diesenErbstücken, da er 1724 als Rittmeister starb. Beigesetzt wurde seinLeichnam zu Neuhaus.

Er war vermählt mit Magdalena Katharina Groß von Trockau,welche 1715 zu Erlangen starb und in der Sophienkirche daselbst nebendem Altar beigesetzt wurde, wofür sie dieser Kirche 100 st. vermachte.(Rügl. Arch., IV, IV, 14.)

Johann Albrecht führte ein sehr leichtsinniges und liederlichesLeben, er lebte Ende des 17. Jahrhunderts auf dem Wippenauhof und1700 in Windsheim. Er hatte nie Geld, weshalb sich auch seine Fraubeklagte, daß er immer hcrumschweife und Schulden mache. HannibalFriedrich mußte diese von der zu erhaltenden Kaufssumme und auseigenem Säckel zahlen, um nicht die ganze Familie zu schänden. Als erbeim Militär war, blieb er einmal ^ Jahr ohne Entschuldigung aus.

Johann Albrecht hatte drei Söhne, von welchen nur einer denVater überlebte.

1. Der älteste, Friedrich Wolf Christoph Albrecht, wurde1696 geboren. Während seiner Universitätszeit zu Gießen entleibte er1713 zu Koburg unversehener Weise einen jungen Herrn von Ruswurm.Er wurde deshalb lange Zeit zu Koburg in Arrest gehalten. Auch wurdeüber ihn ein hartes, aber nicht vollzogenes Urteil seitens der UniversitätGießen publiziert, ^uno 1714 wurde er wieder befreit. (Rügl. Arch.)

Daraufhin widmete er sich dem Kriegsdienste. Er begab sich invenetianische Kriegsdienste, als gerade damals der Krieg zwischen denTürken und Venedig entbrannt war und die Türken den den Venetianernim Frieden zu Karlowiz 1699 zugeteilten Peloponnes wieder entrissen.

Während seiner venetianischcn Dienste hatte Wolf ChristophGelegenheit, in dem Hause des Oberst Bayern zu verkehren. Trotzenergischen Abredens seitens seines Vormundes und seiner Freunde ließer sich mit der ältesten Tochter des Oberst Bayern, Hedwig Auguste,in ein intimes Verhältnis ein, von dem er sich nicht mehr abbringenließ, so daß er sich mit ihr 1719 zu Venedig trauen ließ. Er hattedas Glück, nach beendigtem türkisch-venctianischen Kriege in kaiserliche Dienstetreten zu können und von dem kaiserlichen General Toldo eine Grenadier-kompagnie als Hauptmann zu erhalten. Nach Beendigung der Be-lagerung Messinas ließ er sich mit einem Freunde, dem Hauptmannvon Oberland, am 21. Mai 1720 in einen Disput ein. dessen Folge war,