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Februar 1649 als König Karl II., kondolierten auch ihm,Amalien, ihrer Schwiegertochter und der Königin vonBöhmen 1 ). In seinem Kondolenzschreiben an Amaliesagte Ludwig XIY. 2 ): „Ich wage Ihnen zu versichern,Madame, daß Ihre Majestäten so viel Achtung undNeigung für den Herrn Prinzen von Oranien haben, daßseine bei dem Unglück Englands mitleidenden Interessenihnen stets ganz speziell am Herzen liegen werden.“ HieStaaten von Holland wie die Generalstaaten waren aberkeineswegs gesonnen, sich für die verzweifelte Lage deskatholischen Stuart-Hauses zu erwärmen, für dasselbeOpfer zu bringen und sich den Haß des großen OliverCromwell und des Parlaments zuzuziehen. Letzteresführte eine geradezu feindliche Sprache gegen Wilhelm II.,den Schwager des Königs ohne Land, hetzte Spanienund die Fronde gegen die französische Krone und kom-plottierte mit den Aristokraten in der Republik gegendie Oranier; diese konnten auf offene wie auf heimlicheGegenzüge stets gefaßt sein und Lord Goring hieltAmalien das Schreckbild eines Meuchelmords im Haagals Möglichkeit der nächsten Zeit vor 3 ); auch Brassetwarnte vor Gefahren. Hie Staaten von Holland unter-hielten sogar in London einen besonderen Agenten,Gerhard Sclmep.
Zwischen Karl II. und Amaliens Tochter HenrietteKatharina entspann sich eine Neigung, die schon längerkeimte, und wir haben ein beredtes Zeugnis dafür ineinem im Zerbster Archive in drei Exemplaren vor-handenen undatierten Briefe 4 * ). Er lautet:
J ) Zerbst. A 7b Nr. 114.
J ) 1. März 1649. Paris. Abteilung Holland. 50.
a ) Groen.
4 ) A 10 Nr. 94 b Korrespondenz der Fürstin Henriette Katharine
als Prinzessin von Oranien mit Verschiedenen, s. a.