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douairiere und diese unterließ es nicht, sie zuducken.
Das spanische Geld wirkte in den Niederlandenmächtig ein; Wilhelm II. hatte viel zu wenig Autorität,um kräftig einzugreifen, Amalie war trotz aller Ver-sicherungen, die sie Frankreich gab, ganz für Spanien,in der sicheren Erwartung persönlichen Vorteils, undam 30. Januar 1648 erfolgte der von Frankreich be-fürchtete Separatfriede in Münster zwischen den Ver-einigten Provinzen und Spanien. Wilhelm II. war höchstärgerlich darüber, nicht weniger Frankreich, und erstemtat nochmals alles, was in seiner schwachen Macht stand,den Frieden zu brechen.
2. Kapitel.
Der westfälische Frieden.
Don Gaspar de Bracamonte y Guzman, Graf vonPeneranda, spanischer außerordentlicher Botschafter inDeutschland und erster Bevollmächtigter bei demFriedenskongresse, hatte mit Jan de Knuyt, Herrn vonAlt- und Neu-Vosmaar, dem Vertreter des Adels beiden Staaten von Seeland, außerordentlichem Botschafterund Bevollmächtigten der Generalstaaten bei dem Kon-gresse, am 8. Januar 1647 ein Abkommen wegen derPrätensionen des Prinzen von Oranien getroffen. NachFriedrich Heinrichs Tod einigten sich beide Bevoll-mächtigten dahin, das Abkommen solle in Vollkraftbleiben, doch ergaben sich einige Abänderungen undes kam am 21. Dezember 1647 in Münster zu einemneuen. Der König von Spanien trat, um alle AnsprücheOraniens zu tilgen, ihm und seinen Nachfolgern Landund Herrschaft Montfort bei Koermonde mit allem Zu-