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Sunda-Inseln und auf den Inseln des chinesischen Meeres:überall, wo A 7 orteile für den Welthandel zu gewinnenwaren. Der einmal aufgeweckte Unternehmungsgeistwirkte auf jedem Gebiete "Wunder. Denn mit der Sorgeund der Unsicherheit früherer Tage war auch dieSelbstbeschränkung vorbei. Die Wohlfahrt, die derblühende Handel über alle Stände ausgebreitet hatte,das stolze Gefühl von Sicherheit, von selbstbewußterKraft, durch die Siege zu Land und zur See geweckt,erhöhte das Bedürfnis an Lebensgenuß, entwickelte denGeschmack für Luxus, äußerte sich im Sinn für Kunstund Wissenschaft. Friedrich Heinrichs Administrationsah für die holländische Literatur und für die hollän-dische Malerschule das goldene Zeitalter anbrechen.“
Friedrich Heinrich, der sich selbst gern malen ließ,liebte die Künste außerordentlich, ebenso dachteAmalie; die Schlösser und Lustschlösser in HonslardykRyswijk und Buren wurden mit Gemälden und Statuengeschmückt. Huygens machte seinen Herrn auf dasTalent Bembrandts aufmerksam, der 1632 Huygens’Bruder Moritz gemalt hatte, und vermittelte den Yer-kehr zwischen dem Prinzen und den Künstlern derflämischen und holländischen Schule'). Bembrandtmalte für „Seine prinzliche Exzellenz“ 1633 zwei kleineBilder, Kreuzerhöhung und Kreuzabnahme Christi, und1636—1639 eine Grablegung, eine Auferstehung undeine Himmelfahrt Christi; wegen der Bezahlung wechselteer eine Anzahl Briefe mit Huygens, der ihm die Summeschließlich übermittelte; mau machte ihm an seinermäßigen Forderung noch große Abzüge, die er sichruhig gefallen ließ, da ihm jede Habgier und jede Über-
*) Künstler!) riefe. Übersetzt mul erläutert von ErnstGuhl. Zweite umgearbeitete und sehr vermehrte Auflage von AdolfKosenberg. Berlin, 1880.
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