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ich gebe mich mit allem zufrieden, was Gott und diesergute General tun, der es besser als irgendeiner ver-stehen wird, und ich hoffe, der gute Gott werde ihn invollständiger Gesundheit zurückführen, um seinem NamenRuhm zu verleihen und ihn endlich in guter Ruhe lebenzu lassen; um freimütig mit Euch zu sprechen, wennich den Herrn Prinzen in solchen Taten weiß, so istmein Sinn nicht in Ruhe, usw.“ Trotz aller Fehler derfranzösischen Kriegsführung, welche die holländischenStände sehr erbitterte, ging die Sache vor Iiulst zumBesten aus. Wie einst das rote Meer trocken lag, umden Juden den Durchzug zu ermöglichen, so warenjetzt bei Beginn des Winters die Moräste trocken;„Gott führte sein Yolk an der Hand Am 4.Novemberergab sich Iiulst an Oranien und freudebewegt schriebAmalie an Iluygens 2 ):
„Ich versichere Euch, Iiulst kommt nicht in Betrachtim Vergleiche mit der guten Gesundheit des HerrnPrinzen; mein Herz hat jetzt ein wenig Ruhe, und ichwünschte wohl, daß nach Antwerpen der Herr Prinzzur Ruhe kommen und das Übrige seinem Sohne über-lassen möge; mein Alter erlaubt mir nicht mehr, all-jährlich solche große Ängste zu haben.“ Dabei danktesie Iluygens warm für seine beständigen Berichte ausdem Felde und versicherte ihn ewigen Gedenkens an seinetreuen Dienste. Friedrich Heinrich hielt einen triumph-ähnlichen Einzug im Haag und wenige Tage daraufreisten die holländischen Bevollmächtigten zum Kon-gresse nach Münster ab. Mit der Erzählung der Er-oberung von Iiulst schließen die Memoiren FriedrichHeinrichs; sie galten lange für unecht, doch ist ihre
*) Huygens an Amalie, 27. und 31. Oktober. Clroen.J ) Ohne Datum. Groen.