vielgeliebten Hausfrau“ das ihm zustehende Recht andie Leihbank im Haag auf sechzehn Jahre, und am28. Mai desselben Jahres das gleiche Recht an die Leih-bank in 'Willemstad, Rechte, die Amalie nieder ver-pachten konnte. Am 20. Mai 1639 übertrug er auf siedie seit mehreren Jahren seiner Mutter rückständiggebliebenen Pensionen vom Könige von Frankreich, von10 000 und 4200 Livres jährlich; am 18. März 1645 gaber ihr zu vollem freiem Eigentum „angespülte Lände-reien und weitere Anwesen“ in hohem Betrage*), dieder Schatzmeister im Aufträge am 29. März 1656 für12 500 Gulden verkaufte, und an demselben 18.März 1645weitere Anwesen 2 ), die am gleichen 29. März 1656 umden gleichen Preis verkauft wurden. Am 5. Juni 1645schenkte der Gemahl ihr in Breda „die Moore in derWüstung hinter Zundert „byde Mendyk en in Tvetel“,um sie zu ihrem Nutzen verkaufen zu können, und ihrSohn, 'Wilhelm IT., schenkte ihr im Haag am 15. April 1647alle Rückstände und unbezahlten Pachten und Rentenvon seinen im Amte Hulst gelegenen Gütern, die früherzur Abtei von Duynen und bis 1645 der Stadt Hulstgehört hatten.
4. Kapitel.
FImalie als Staatsmann.
Kaum war Amalie von Solms in den Niederlandenheimisch geworden, als ihre schlanken Hände in dieSpeichen der Politik einzugreifen begannen; was manim neunzehnten Jahrhunderte von der Fürstin Dorothea
') „gorssingen ende verliere aemvassen vnn’s Gravenhoecxken onNoortbevelandt geraeen ende annex de Laye ende vyse plaete daervaniegenwoordigh begroest ende bequaem syn om te beilyeken omtrentde hondert en seventigh gemeten.“
s ) von s’Gravenhoecxken gelegen außerhalb des Teichs.