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Buch der Lieder
Seite
85
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Die Heimkehr HZ

Mein Herz gleicht ganz dem Meere,

Hat Sturm und Ebb' und Flut,

Und manche schöne PerleIn seiner Tiefe ruht.

9.

Der Mond ist aufgegangenUnd überstrahlt die Well'n;

Ich halte mein Liebchen umfangen,Und unsre Herzen schwell'».

Im Arm des holden KindesRuh' ich allein am Strand;

Was horchst du beim Rauschen des Windes?Was zuckt deine weiße Hand?

Das ist kein Rauschen des Windes,Das ist der Ssejungfern Gesang,

Und meine Schwestern sind es,

Die einst das Meer verschlang."

10.

Der Wind zieht seine Hosen an,

Die weißen Wasserhosen!

Er peitscht die Wellen, so stark er kann,Die heulen und brausen und tosen.

Aus dunkler Höh', mit wilder Macht,Die Regengüsse träufen;

Es ist, als wollt' die alte NachtDas alte Meer ersäufen.

An den Mastbaum klammert die Möwe sichMit heiserem Schrillen und Schreien;Sie flattert und will gar ängstiglichEin Unglück prophezeien.