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Buch der Lieder
Seite
81
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Die Heimkehr. Fl

Sie kämmt es mit goldenem Kamme,

Und singt ein Lied dabei;

Das hat eine wundersame,

Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen SchisseErgreift es mit wildem Weh;

Er schaut nicht die Felsenriffe,

Er schaut nur hinauf in die Höh'.

Ich glaube, die Wellen verschlingenAm Ende Schiffer und Kahn;

Und das hat mit ihrem SingenDie Lore-Let) gethan.

3.

Mein Herz, mein Herz ist traurig,

Doch lustig leuchtet der Mai;

Ich stehe, gelehnt an der Linde,

Hoch auf der alten Bastei.

Da drunten fließt der blaueStadtgraben in stiller Ruh';

Ein Knabe fährt im Kahne,

Und angelt und pfeift dazu.

Jenseits erheben sich freundlich.

In winziger, bunter Gestalt,

Lusthäuser und Gärten und Menschen,

Und Ochsen und Wiesen und Wald.

Die Mägde bleichen Wäsche,

Und springen im Gras herum;

Das Mühlrad stäubt Diamanten,

Ich höre sein fernes Gesumm'.

Am alten grauen TurmeEin Schilderhäuschen steht;

Ein rotgeröckter BurscheDort auf und nieder geht. ^

iBezieht sich aus die damals uoch rot »»ijorniierte» hannoverschen Sol-daten. Tie ganze Beschreibung >» diesem Gedichte paszt genau aus dir damalig«Lokalität des Liincburger Walles." Max Heine, Erinnerungen. S. 67.Heine. Buch der Lieder. L