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Buch der Lieder
Seite
75
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Lyrisch^ Jrükrmezzo,

Ich seh' sie am Fenster lehnenIm einsamen Kämmerlein;Das Auge gefüllt mit Thrnnen,Starrt sie in die Nacht hinein.

53.

Der Herbstwind rüttelt die Bäume.Die Nacht ist feucht und kalt;

Gehüllt im grauen Mantel.

Reite ich einsam im Wald.

Und wie ich reite, so reitenMir die Gedanken voraus;

Sie tragen mich leicht und luftigNach meiner Liebsten Haus.

Die Hunde bellen, die DienerErscheinen mit Kerzengeflirr;Die Wendeltreppe stürm' ichHinauf mit Sporengeklirr.

Im leuchtenden Teppichgemache,Da ist es so duftig und warm,Da harret meiner die HoldeIch fliege in ihren Arm.

Es säuselt der Wind in den Blättern.Es spricht der Eichenbaum:

Was willst du, thörichter Reiter,Mit deinem thörichten Traum?

59.

Es fällt ein Stern herunterAus feiner funkelnden Höh'!Das ist der Stern der Liebe,Den ich dort fallen seh'.

Es fallen vom ApfelbaumeDer Blüten und Blätter viel.