Z4 Lyrisches Intermezzo.
3.
Die Nose, die Lilie, die Taube, die Sonne,Die liebt' ich einst alle in Liebeswonne.Ich lieb' sie nicht mehr, ich liebe alleineDie Kleine, die Feine, die Neine, die Eine;Sie selber, aller Liebe Bronne,
Ist Nose und Lilie und Taube und Sonne.
4. .
Wenn ich in deine Augen seh',So schwindet all mein Leid und Weh;Doch wenn ich küsse deinen Mund,So werd' ich ganz und gar gesund.
Wenn ich mich lehn' an deine Brust,Kommt's über mich wie Himmelslust;Doch wenn du sprichst: Ich liebe dich!So muß ich weinen bitterlich.
S.
Dein Angesicht so lieb und schön,Das Hab' ich jüngst im Traum gesehn.Es ist so mild und engelgleich,Und doch so bleich, so schmerzenbleich.
Und nur die Lippen, die sind rot;Bald aber küßt sie bleich der Tod.Erlöschen wird das Himmelslicht,Das aus den frommen Augen bricht.
«.
Lehn deine Wang' an meine Wang',Dann fließen die Thränen zusammen!Und an mein Herz drück fest dein Herz,Dann schlagen zusammen die Flammen!