Romanzen.
„Ich steig' hinauf des Berges Höh',Dort ist man doch alleine;
Und wenn ich still dort oben steh',Dann steh' ich still und weine."
III.
Der arme Peter wankt vorbei,Gar langsam, leichenblaß und scheu.Es bleiben fast, wenn sie ihn sehn,Die Leute auf der Straße steh».
Die Mädchen flüstern sich ins Ohr:„Der stieg wohl aus dem Grab hervor?"Ach nein, ihr lieben Jnngfräulein,Der legt sich erst ins Grab hinein.
Er hat verloren seinen Schah,
Drum ist das Grab der beste Platz,Wo er am besten liegen magUnd schlafen bis zum Jüngsten Tag.
ö.
Lied des Gefangenen.
Als meine Großmutter die Liese behext,Da wollten die Leut' sie verbrennen.
Schon hatte der Amtmann viel Tinte verklext,Doch wollte sie nicht bekennen.
Und als man sie in de» Kessel schob,Da schrie sie Mord und Wehe;
Und als sich der schwarze Qualin erhob.Da flog sie als Nab' in die Höhe.
Mein schwarzes, gefiedertes GroßmütterleinO komm mich im Turme besuchen!
Komm, fliege geschwind durchs Gitter herein,Und bringe mir Käse und Kuchen.