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nunckel in eine Classe gesetzt werden kann, welchejährlich frische Wurzeln treiben, theils zwischen,hauptsächlich aber über den alten. Ist dies gesche-hen, so werden die alten holzig und sterben ab;und diese glatt wegzuschneiden, wenn es bei allenPflanzen, welche diese Gewohnheit haben, geschehenkönnte, würde, sagt man, eine Beihülfe der Naturseyn, und zum Wachsthum der neuen Wurzeln bei-tragen. Zu gleicher Zeit ist aber zu bemerken, daßdurch die Beförderung des Wachsthums der Wur-zeln in einem ungewöhnlichen Grade, was zwar amEnde auch die Kraft der Blätter und Frucht ver-mehrt, doch die Reifzeit der letztern verspätet wird.
Speechly macht folgende einsichtsvolle Bemer-kungen in' Absicht auf diejenigen, welche allezeit mitdem ganzen Ballen zu verpflanzen empfehlen.
„Erstens ist wahrzunehmen, daß die Ananas-pflanze ihre Wurzeln ganz unten am Stängel zutreiben anfängt, und so wie die Pflanze an Größezunimmt, entspringen frische Wurzeln aus dem Stan-gel, und zwar immer höher und höher; und in ebendem Verhältniß sterben die untern Wurzeln ab: sodaß, wenn man eine völlig und kraftig ausgewach-sene Pflanze, sobald die Frucht abgeschnitten ist,aus dem Topfe nimmt, man den Stängel mehrereZolle lang von unten herauf, nackt, glatt und ohneWurzeln finden wird. Nach der obigen Methodewerden nun alle Wurzeln, welche die Pflanze treibt,bis zuletzt an dem Stängel gelassen; die alten Wur-zeln sterben ab und werden modrig zum großenNachtheil der nachkommenden."
„Zweitens der erste Ballen, welcher zwei gan-ze Jahre hindurch an der Pflanze bleibt, wird durch "die Länge der Zeit hart, klotzig und an nährendenTheilen erschöpft, und muß daher die nachkommen-