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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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so seltenen Feucht zu einer ungewöhnlichen Jahres-zeit, stimmt sehe gut zu dem Luxus und Glanz ei-ner königlichen Tafel. Was nun den Geschmackbetrifft, so ist zur Zeit wenn der Nachtisch erscheint,der Gaumen schon mit Wein getrankt, auch einigeTropfen Weingeist bereits in die Hirnkammern über-getrieben; und wenn dieS einmal der Fall ist, sohat jede Frucht gerade den Geschmack, welchen siehaben soll; denn der angenehme Rausch einer er-hitzten Einbildungskraft kennt keinen andern Graddes Verdienstes, als den Superlativ.

Fünftes Capitel.

M ' ff

Neuerlich unternommene Verbesserungen inder Cultur der Ananas.

Die Ananas ist bei uns (in England) nie soallgemein cultivirt worden, als dies hatte seyn kön-nen, und zwar wegen der Meinung daß ihre Cul-tur mit mehr Schwierigkeiten und Kosten verknüpftsey als die aller andern Früchte; und auch deshalbweil die größere Zahl der Gärtner nichts von derCultur der Ananas versteht. In Ansehung derSchwierigkeit diese Frucht zu ziehen, so weiß jederGärtner, der etwas davon versteht, daß sie weitleichter zum Wachsen und Fruchttragen zu bringenist, als die Gurke zeitig im Frühjahr, oder dieMelone zu jeder Zeit des Jahres. Kurz, den ein-zigen Unterschied, daß sie einer künstlichen Tempera-tur bedarf, ausgenommen, ist sie eben so leicht,oder noch leichter als ein gemeiner Kohlkopf zu zie-hen; sie ist den Jnsecten nicht so unterworfen alsder Kohl bei trockener Witterung; und von zweiPflanzungen, deren eine aus Kronen oder Schößlin-gen von Ananas besteht, und die andere aus Kohl-