Tiefe. Er setzt sie so in das Lohbect, daß Pflanz«von Pflanze ungefähr zwanzig Zoll, und eine Reihevon der andern zwei Fuß Zwischenraum bekommt.
Es ist von einiger Wichtigkeit zu bemerken,daß Griffins Verfahren, die Pflanzen stets mit demganzen Ballen Erde umzusetzen, hierin von dem,welches Speechly, Nicol und die meisten andernGärtner beobachten, Baldwin ausgenommen, ganzI abweicht. Es hat viel Wahrscheinlichkeit vor sich,daß, wenn die gesunden Pflanzen durch daS Abneh-men des BallenS, nicht gestört werden, sie nicht al-. lein frühere sondern auch größere Früchte bringen;denn das Abschneiden der Wurzeln muß eine Stö-rung im Wachsthums der Pflanze hervorbringen,weil die Erneuerung der Wurzeln die Hauptkräfteder Pflanze für eine Zeit lang in Anspruch nimmt,und so die Kraft der Blätter schwächt; da dieBlätter und Wurzeln aller Pflanzen einander gegensei-tig unterstützen, je nachdem es die Umstände erfordern.
Diejenigen, welche das Abschütteln der Erd-bällen und Verschneiden der Wurzeln der Ananas-pflanzen, beim Versetzen im Frühling des zweitenJahres, in Schutz nehmen, sagen, daß, obgleich einsolches Verfahren auf den ersten Blick den Anschein> deS Unnatürlichen habe, so würde man, bei genaue-rer Untersuchung, es doch mit der Natur überein-stimmend finden. Erstens führen sie an, daß sienur die untern absterbenden Wurzeln wegschneiden,aber alle die andern schonen, wenn sie nicht beimAbschütteln der Erde gequetscht worden, oder durchKrankheit oder auf sonst eine andere Art gelittenhaben. Ferner behaupten sie, daß, wenn man dieAnanaspflanze aufmerksam untersucht, man findenwird, wie dieselbe, in ihrer Art die Wurzeln zutreiben, mit der Erdbeere, dem Weine und der Ran-