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gesehen und erhalten obenhcr frische Erde; solchenaber, die ungesund oder schwach sind und nicht kraf-tig in den Töpfen stehen, schüttelt er den Erdballenreine ab und pflanzt sie wieder in dieselben oder inkleinere Topfe. „Alle Pflanzeich', sagt er, „die schonFrucht angesetzt haben, sollten ebenfalls ganz ausder Erde genommen und frisch eingesetzt werden, wiedie vorigen; durch diese Störung werden sie dieFrüchte verspäten und diese in eine bessere Reifzeitkommen, auch durch die Kraft der neuen Erde grö-ßer werden, als außerdem geschehen wäre. So habeich Pflanzen, selbst in der Blüthe, mit sehr gutemErfolg umgesetzt und dadurch die Frucht zu einerGröße getrieben, die wtit über meine Erwartunggieng; wovon sich ein jeder leicht selbst überzeugenkann, wenn er nur einige Pflanzen umsetzt und ihreFortschritte mit denen auf die gewöhnliche Art be-handelten vergleicht. Die Pflanzen kommen übri-gens wie zuvor wieder bis an den Rand der Töpfein die Lohe, und wird darauf gesehen, daß allein eine Ebene kommen. Wenn die Pflanzen ihrevöllige Größe und Kraft erreicht haben, so bedür-fen sie eine mittlere Entfernung von ungefähr zwan-zig Zoll, von Mittelpunkt zu Mittelpunkt gerechnet,von einander. Sie sollten aber auch sortirt unddie kleinsten vorn die größern aber hinten hin ge-bracht werden, so wie man die Pflanzen auf einemGerüste ordnet, damit sie alle gleich viel an Sonneund Licht Theil nehmen können. Sobald sie wie-der in das Lohbeet gebracht sind, lasse man sie et-was begicßen, um die Erde an die Wurzeln zu brin-gen." Im Mai giebt er ihnen abermals frischeErde von oben, „durch 1 bis 2 Zoll tiefes Abneh-men der alten Erbe von der Oberflache der Töpfe,und Hinzuthun von frischer Erde, wodurch die Pflan-