Im Sommer giebt er regelmäßig alle drei Tageein Mal und zwar reichlich Wasser; indem er erstdie Wurzel hinlänglich begießt und dann auch dieBlatter bespreng'. Oestcrö bedient er sich auch derMistjaache zum Begießcn.
Lust giebt er den Schulbeeten an jedem Tage,wo die Witterung gut ist. Selbst bei hartem Frost,> enn die Sonne scheint, sollen zwei oder drei Fen-ster herab gelassen werden, um die verdünnte Luftoben entweichen zu lassen. Sind unbewurzelte Setz-linge eingepflanzt worden, so giebt er nicht eherLuft, als bis sich im Lohbeet die Hitze zeigt; sobaldsich aber an den Pflanzen wahrnehmen laßt, daßsie Wurzeln geschlagen haben, giebt er während desSonnenscheins so viel Lust, daß das Thermometernicht über 80° bis 86° (21—20^-° R.) steigt.
Im Sommer eingesetzte Schößlinge verpflanzter im folgenden März. Er sagt, „man lasse dieErdbällen ganz abschütteln, von den Wurzeln allewuchernden oder verdorbenen Fasern abputzen, unddann die Pflanzen wieder in die vorigen oder inahnliche Töpfe setzen.
Die angemessene Größe dw Töpfe, in welchedie im Herbste angewurzelten Kronen und Schöß-linge gesetzt werden, ist oben ungefähr vier ZollDurchmesser im Lichten, und sechs Zoll tief. Aufden Boden jedes Topfes muß etwas reiner Sandgelegt werden, um die überflüssige Feuchtigkeit abzu-leiten; man sollte dies beim Einsetzen aller SortenAnanas beobachten. Ich habe gewöhnlich bemerkt,daß wenn die Lohhitze nicht heftig ist, die Pflanzensehr starke Wurzelfasern in diese Lage von Sandtreiben, worin sie sich besonders wohl zu befinden schei-nen. In kleinen Töpfen mache ich sie daher ge-wöhnlich zwei Zoll dick, in großem aber drei bis