— 83 —
werden so wie man die Früchte abnimmt) aufzu-nehmen, welche, wenn sie Wurzeln getrieben haben,in Töpfe gesetzt und für die obige Zeit entwederin ein Mistbeet oder in ein Treibhaus irgend einerArt gebracht werden können, da es ihnen nichtsschadet, eine so kurze Zeit außer dem Lohbccte zuseyn. Solche Kronen, die keine Wurzeln getriebenhaben, können mit den Schößlingen bei Seite ge-legt werden."
„Was die Zeit betrifft, zu welcher die Schöß-linge abgenommen werden, so geschieht dies, wei^nsie unten braun werden; man kann sie dann mitdem Daumen leicht abnehmen, wenn man zuvor dasunmittelbar darunter befindliche Blatt abgebrochenhat. Ueverhaupt, zu der Zeit wo die Frucht reifist, sind auch alle am Stangel befindlichen Schöß-linge zum Abnehmen tauglich, obgleich eS ihnennichts schadet, wenn man sie länger, sollte es aucheinen Monat hindurch seyn, daran laßt, sie werdendadurch eher besser, wenn der Stock gesund ist und gpstbegossen wird. Schößlinge, die aus der Wurzel kom-men, haben immer Haarwurzeln und können zu jederZeit abgenommen werden; da sie aber nur spat-Frucht tragen, so sollte man sie nicht eher untersinnen Vorrats) aufnehmen, als bis es die Noth-wendigkeit gebietet."
„Einige halten für nothwendig, alle Kronenund Schößlinge, ehe sie dieselben in Töpfe setzen,zu trocknen, oder zu welken, und legen sie zu demEnde acht bis zehn Tags lang im Warmhause aufdas Gesimse. Durch diese Behandlung leiden siegewsi Schaden und können dadurch nicht besser wer-ten, vorarl gesetzt, daß sie völlig reif geworden wa-ren, ehe man sie von der Frucht oder dem Stockenahm, und daß dieser ungefähr zehn Tage lang zu-