Jahren, nach dem Auspflanzen, zur Reife," einigegroße Arten aber bedurften hierzu, wie er fand,drei Sommer, nämlich: die schwarze Antigua, Ja-maica und Ripley. Seine Absicht war, in der Zeitzwischen den Monaten Mai und October eßbareFrüchte zu haben, denn er bemerkt sehr richtig, „daßdie im Winter gereiften Ananasftüchte, einen fadenGeschmack haben werden." Er empfiehlt daher, sol-che Pflanzen, welche im September oder Octoberihre Frucht zeigen, lieber wegzuwerfen, wenn fürsie nicht überflüssiger Raum im Treibhaufe vorhan-den ist; in diesem Falle mag man sie versuchsweisebehalten, auch um junge Pflanzen von ihnen zubekommen.
VIII.
Cultur der Ananas in Fifeshire, durch HerruWalter Nicol.
Hr. Nicol war von 1790 bis 1800 der be-ste Ananasgärtner in Schottland, und hatte später-hin Gelegenheit viele Erfahrungen als Erbauer vonTreibhäusern, und ausgebreitete Beobachtungen überdas Verfahren der besten Gärtner im Norden, zumachen.
Form des Hauses. „Ananashäuser," sagter, „sind und können sehr verschieden eingerichtetwerden; und wir finden gut wachsende und nichtwachsende Pflanzen in allen Arten von Warmhäu-sern, Treibebceten u. dgl. Die Cultur der Ananaserfordert einen größern Aufwand als die Cultur ir-gend einer andern Frucht unter Glas; besonderswenn sie in hohen Warmhäusern gezogen werden,deren Errichtung sehr kostbar ist, und die Unterhal-tung derselben verhältnißmaßig noch mehr, als die
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