— 77 —
schicdenen Getreide- und Grasarten in den Feldern.Diese sehen wir bei ungünstiger Witterung vomMchlthau und von Jnsectcn mancherlei Art befallen,welche diese Pflanzen nicht zu tüchtiger Reise kom-men lassen, und sie weniger einträglich machen alswir wünschen. Bck günstiger Witterung aber, wodie Erde von Zeit zu Zeit durch Regen erfrischtwird, bleiben sie von Jnsecten und Mehlthau ver-schont, und sind im Stande, reichliche Ernten zu er-zeugen, zum Gebrauche für Menschen und Vieh."
„So hat M'Phail das Verdienst, einer der er-sten practischen Gärtner zu seyn, welche sich vondem Netze der Recepte und Geheimnisse, zu Vertil-gung der Jnsectcn, befreiten. Er sagt: „nach vor-gangiger aufmerksamer Beobachtung der Natur undder Ursachen des kräftigen Wuchses und der Ge-sundheit der Pflanzen und Fruchtbäume verschiede-ner Art, bin ich zu glauben veranlaßt, daß einFruchtbaum, oder eine Pflanze von irgend einer Artnichts weiter bedarf, als eine angemessene Behand-lung in guter Erde und ein für ihre Natur pas-sendes günstiges Klima, um sie vor allem Nachtheilvon Jnsecten oder Mehlthau zu behüten und zu be-fähigen, eine reichliche Ernte von Früchten ihrer Artzu erzeugen. Ich wünsche jedoch, mich nicht so zuverstehen, als wenn ich den Gebrauch von den Pflan-zen unschädlichen Mitteln irgend einer Art zu Ver-tilgung der Jnsecten mißbilligte; ich meine nur, daßalle zu diesem Zwecke angewandt werdende Mittelsolche seyn sollen, welche der Beschleunigung desPflanzenwuchscs förderlich sind, indem sie wenigstenszur Reinigung der Luft beitragen und die Atmos-phäre, welche die Pflanzen umgiebt, der Natur der-selben gleichartiger machen sollen, den Fall ausgc-