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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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zeugt, daß das Abschneiden der Wurzeln oder ir-gend eine Beschädigung derselben, anstatt das Frucht-bringen zu befördern, ein wirksames Mittel ist, das-selbe zu hintertreiben, bis sie wieder lange Wurzelngeschlagen haben. Vermuthlich wird die Frucht nichteher gebildet, als sieben oder acht Wochen zuvor,ehe sie sich zwischen den Blättern zeigt; und wirdeine Pflanze ihrer Wurzeln zum Theil oder ganzund gar beraubt, so ist ihr Wuchs so lange ge-hemmt, bis sie Wurzeln von ansehnlicher Länge ge-trieben hat, dann wird sie wieder lebhaft wachsen.Und wenn die Frucht, ehe »-ch die Wurzeln zerstörtwurden, im verborgenen Herzen der Pflanze schongebildet war, so wird sie wachsen und sich zeigen,wann die Blatter der Pflanze, die am Fruchtstielausgenommen, merklich zu wachsen aufhören. Diesmag vielleicht die Ursache seyn, welche manche Per-sonen zu dem Glauben verführt, daß wenn man den-Pflanzen die Wurzeln abschneidet, selbige früher dieFrucht bringen, als wenn man ihnen die Wurzelngelassen hätte."

Wenn Ananaspflanzen, die im nächsten JahreFrucht bringen sollen, spät im Herbst in solcheTöpfe gepflanzt werden, die sie mit ihren Wurzelnvor Eintritt des Monats' Januar nicht völlig aus-füllen, so werden sie wahrscheinlich nicht eher Fruchtzeigen als spät im Frühjahre oder in den Sommer-monaten. Aus dieser Ursache ist es rathsam, wennsie nicht früh genug im Monat August oder zuAnfang des Septembers verpflanzt werden können,so daß sie mit ihren Wurzeln die Töpfe noch vorEintritt des Winters ausfüllen, sie unverpflanzt zulassen, bis sich die Frucht zeigt und der Stangelderselben seine völlige Höhe erreicht hat, und dannerst die Pflanzen in größere Töpfe zu setzen, wobei