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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
Entstehung
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man Acht hat, die Wurzeln derselben so wenig alsmöglich aus ihrer Lage zu bringen oder zu verle-tzen. Sind nun die Pflanzen umgesetzt, so dürfensie nicht viel Wasser bekommen, so lange bis derfrische Wuchs der Wurzeln die Feuchtigkeit der fri-schen um dieselben gefüllte Erde verzehret hat. Esist von zwei Uebeln das geringere, den Pflanzen zuwenig Wasser zu geben, als zu viel. Doch ver-gesse man nicht, daß wahrend die Frucht in derBlüthe steht und einige Tage lang nachher, diePflanzen nicht über und über sammt den Blatternbegossen werden dürfen; auch dürfen weder die Blat-ter der Pflanzen, noch die Frucht benetzt werden,wenn die letztere ihre volle Größe erreichthat; ebenso wenig darf die Erde, worin sich die Wurzelndieser Pflanzen befinden, nach dieser Zeit, sehrfeucht gehalten werden, denn sie vertragen dies nicht,weil nunmehr die Pflanze ihren Dienst beinahe voll-bracht hat, den sie nie zum zweiten Mal zu leistenhat; sie stirbt ab und hinterlaßt eine Nachkommen-schaft von jungen Sprößlingen."

Obgleich die Ananaspflanze die Eigenschaftbesitzt, wohl ein halbes Jahr lang ohne Erde undWasser am Leben zu bleiben, so ist doch, um ihreFrucht zur Vollkommenheit zu bringen, eine reich-liche Gabe von beiden nöthig. Von der Zeit anwo die Pflanzen in Erde gesetzt worden, bis dahinwo sie ihre Frucht vollkommen ausgebildet haben,sollte man sich bemühen, sie bestandig in einem rein-lichen, gesunden und wachsenden Zustande zu erhal-ten: und werden sie so behandelt, so werden sieauch nicht unterlassen die Frucht zu zeigen, sobaldsie ihre natürliche Größe erlangt haben. Ausdiesen Gründen würde ich rathen, kein derNatur zuwiderlaufendes, sondern immer nur ein