bestimmte Grube gebracht werden. Man muß siehier gut aufschütteln, und wenn äe sich zu erwär-men anfangen sanft niedertreten, was sie abHalt,späterhin plötzlich einzusinken, und eine zu starke Er-hitzung derselben verhindert. Wenn die Wärme imBeete sehr abnimmt, so kann man sie durch Um-rühren und Aufschütteln der Blätter mit einer Mist-gabel wieder erhöhen.
„Es kömmt zuweilen vor, daß sich die Gär-berlohe zu heftig erhitzt; wenn aber dieser Fall ein-tritt, so ist entweder eine zu große Menge derselbenzusammen gepackt worden, oder die Wärme derHeizkanäle ist dem Beete zu nahe. Geräth aberein Lohbeet in eine zu starke Hitze, so hält es die-selbe nicht so lange als wenn es sich nur mäßigerwärmt; denn es verliert seine Hitze in derselbenGeschwindigkeit, als es durch die heftige Gährungseiner Feuchtigkeit beraubt wird."
„Oft tritt der Fall ein, daß zum Fruchttra-gen bestimmte Ananaspflanzen ihre Frucht nicht frühgenug im Frühjahre oder zu Anfang des Sommerszeigen, um ihre Frucht noch vor dem Winter zureifen, wo es am Sonnenscheine fehlt, welcher derFrucht einigen Geschmack geben könnte Dies magdaher kommen, weil die Pflanzen das gehörige Wachs-thum noch nicht erreicht haben, oder ihre Wurzelnkönnen durch zu heftige Bodenwärme, oder durchzu viel Wasser, gelitten haben, oder sie können zuspät verpflanzt oder auch in Töpfe gesetzt wordenseyn, die zu groß waren, als daß ihre Wurzeln die-selben vor Ende der guten Jahreszeit erfüllen konn-ten. Damit Ananaspflanzen zeitig im Frühjahreihre Frucht zeigen, haben einige das Abschneidenmehrerer Wurzeln bei der Herbstverpflanzung em-pfohlen; aber langjährige Erfahrung hat mich über-