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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
Entstehung
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so muß sie mit etwas vollkommen verrottetem Dün-ger und Sand gemischt werden, auch ist es gut,wenn man ein wenig Pflanzenerde, und auch etwasRuß darunter mengt. Obgleich die Ananaspflan-zen in sehr festem Boden fortkommen, so habe ichdoch aus Erfahrung gefunden, daß sie in einem gu-ten, sandigen nicht bindenden Lehm am freudigstenwachsen.

Behandlung.Die Methode deren ich michbediente, die Ananas zu ziehen, ist folgende. Zu En-de des Monats August oder September, wenn dieFrucht zum Theil vorüber und ein nach obiger Arteingerichtetes Gurken-Treibcbeet für die Kronen undSchößlinge gemacht war, pflanzte ich dieselben inmit fruchtbarer Erde angefüllte und der Größe derPflanzen angemessene Töpfe, die ich nachher bis anden Rand in das Lohbeet setzte, welches eine dasWachsthum der Pflanzen gut befördernde Warmehatte. Die Fenster wurden nun dicht zugemachtund die Pflanzen in einer so großen Warme erhal-ten, als die vereinigte Wirkung der Lohe und desSonnenscheins hervorbringen konnte, und wenn dieSonne lange und sehr helle schien, wurde den Pflan-zen in den Mittagsstunden Schatten gegeben. DiePflanzen wurden so lange so behandelt, bis sie Wur-zel geschlagen hatten und zu wachsen anfiengen, nun-mehr erhielten sie einiges Wasser und täglich etwasLuft. Gegen das Ende des Octobcrs, oder zu An-fange des Novembers wurde, wenn es der Zustanddes Beetes erforderte, etwas frische Lohe hinzu ge-than, und wenn die Pflanzen so gewachsen waren,daß sie jetzt zu dicht standen, wurden so viel der-selben als nöthig schien an einen andern Ort ge-bracht, und die übrigen wieder in das Lohbeet ge-fetzt, worin sie bis zum Februar oder März ver-