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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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ohne alle Wurzeln und glatt finden wird. Nachobiger Methode bleiben nun alle Wurzeln welchedie Pflanze treibt bis zuletzt am Stangel, die altenWurzeln sterben ab und verfaulen, zum großenSchaden der nachher ausgetriebenen.

Zweitens, der erste Ballen, der volle zwei Jah-re an der Pflanze bleibt, wird durch die Länge derZeit hart, kloßig und von «llen Nahrungstheilenerschöpft, und muß daher die später erzeugten Wur-zeln hindern, sich so frei und kraftig zu entwickeln,als sie in frischer und besserer Erde thun würden.

Drittens, der alte bei dem öftern Umsetzenimmor daran bleibende Ballen, wird zu groß seyn,wenn er in den für die Fruchtpflanze bestimmtenTopf gesetzt wird, als daß noch eine hinlänglicheQuantität frischer Erde Platz finden könnte, zurNahrung für die Pflanze bis die Frucht reif wird,was gewöhnlich von Zeit der letzten Verpflanzungan, ein ganzes Jahr dauert.

Es ist ein Gegenstand des Wetteifers unter denGärtnern, zu versuchen, die Nachbarn in der Größeihrer Ananasfrüchte zu übertreffen. Recht großeFrüchte zu erzeugen, empfehle ich die folgende Me-thode, welche ich oft mit sehr gutem Erfolg aus-geübt habe.

In den Monaten April und Mai ist in einemAi'ianashause leicht zu unterscheiden, welche Pflan-zen die beste Frucht zu bringen versprechen: es sinddies nicht immer die größten. Hat man einige deram meisten versprechenden ausgezeichnet, so stößtman einen dünnen eisernen Stab, mit einer scharf-winklichten Spitze in den Mittelpunkt des Schöß-lings hinab, wodurch, indem man es zwei bis dreiMal herum drehet, der innere mittlere Theil desSchößlings ausgebohrt und sein Wachsthum gehin-