durch dieselbe mit einem faden, wässerigen, und übel-schmeckenden Safte angefüllt wird.
Die Reife der Ananas ist an ihrer gelbenFarbe leicht zu erkennen; doch verändern sich nichtalle auf dieselbe Art, die meisten aber fangen amuntern Theile der Frucht an. Eine solche Fruchtdarf nicht eher abgeschnitten werden, als bis auchder Obcrtheil anfängt sich zu färben, welches zu-weilen erst mehrere Tage nachher geschieht, beson-ders bei den zuckerhutformigen Arten. Zuweilenfärbt sich auch der mittlere Theil der Frucht zuerst,was ein sicheres Anzeichen ihrer Reife ist: eine sol-che Frucht muß sogleich abgeschnitten werden.
Nachdem ich nunmehr die Cultur der Ananas-pflanzen bis zu ihrer endlichen Vollendung in derFrucht, sie mögen aus dem Samen, den Kronenoder aus Schößlingen gezogen seyn, im Vorherge-henden festgestellt habe, will ich noch einige Winkeund Bemerkungen beifügen, von denen die meisten,wie ich hoffe, von Nutzen seyn werden.
Einige haben in ihren Anleitungen zur Culturder Ananas empfohlen, beim Versetzen der Pflanzen,vom Anfange bis zum Ende, den ganzen Ballendaran zu lassen; auch sie öfterer zu verpflanzen alsich hier gerathen habe. Diese Methoden mißbilligeich aus folgenden Gründen:
Erstens ist zu bemerken, daß die Ananas-pflanze ihre ersten Wurzeln ganz unten am Stän-gel schlägt, und so wie die Pflanze an Größe zu-nimmt, frische Wurzeln treibt, und zwar immer hö-her und höher, wobei die untern Wurzeln verhält-nißmäßig absterben; so daß, wenn eine Pflanze inihrer größten Kraft, sobald die Frucht abgeschnittenist, aus dem Topfe genommen wird, man den un-tern Theil des Stangels einige Zolle lang herauf,