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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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von der Stelle zu nehmen, daß man die zwischenden Töpfen befindliche Lohe, so tief als möglich,wegräumt und mit frischer ersetzt. Dieser Me-thode bedienen sich Einige auch schon früher imJahre.

Zu dieser Jahreszeit verlangen die Pflanzeneine sanfte, lebhafte Bodenwärme; und so oft esdie Witterung nur erlaubt, muß reichlich Lust indas Treibhaus gelassen werden; Mangel an hin-länglicher Luft würde machen, daß die Fruchtstan-gel schwach werden und spindlich wachsen, woraufdie Früchte nie ihre gehörige Größe erreichen.

So wie Frucht und Schößlinge an Größe zu-nehmen, verlangen die Pflanzen reichlich Wasser zurNahrung, welches man ihnen wenigstens zwei Mal,zuweilen auch drei Mal in der Woche giebt; dochnicht zu viel auf ein Mal, es ist besser ihnen aufein Mal weniger zu geben, und dies öfterer zuwiederholen.

Stäbe zur Unterstützung der Frucht sind anzu-schaffen ehe dieselbe zu groß wird; und beim An-binden derselben hat man darauf Acht zu geben,daß das Band nicht zu fest gebunden, sondern zurVergrößerung der Frucht hinlänglicher Raum ge-lassen wird.

Wenn die Schößlinge ungefähr die Länge einesFußes erreicht haben, so müssen sie auf die beschrie-bene Art abgenommen werden; und von der Zeitan wird die Frucht sehr geschwind an Größe zu-nehmen. So bald die Frucht ihre völlige Größeerreicht hat, muß das Begießen solcher Fruchtpflan-zen aufhören; es ist aber nur zu gewöhnlich, daßmit dem Begießen zu lange fortgefahren wird, weilman die möglichst größte Frucht erlangen will, wo-