wenn er zu bekommen ist) und abgestochenem Rasenzusammengesetzt werden. Aber hier muß man dar-auf sehen, daß dazu frisch gefallener Dünger vonden Tristen gesammelt und angewendet, auch einegrößere Quantität desselben dazu genommen wird,um den Abgang des Urins zu ersetzen.
1) Drei Schubkarren von obiger zubereiteterRasenerde; einen Karren voll Pflanzcnerde von ver-wesetem Eichenlaub, oder ander» abgefallenen Blat-tern, und ein halber Karren voll groben Sandes,geben eine Erdmischung für Kronen, Schößlin-ge und junge Pflanzen.
2) Drei Schiebkarren Rasenerde, nach obigerAnweisung zubereitet, zwei Karren voll Pflanzenerde,ein Karren grober Sand, und ein ViertelkarrenRuß, machen die Erdmischung für Frucht-pflanzen.
Diese Mischungen müssen einige Monate zuvor,ehe man sie braucht, gemacht werden, und währenddieser Zeit recht oft gewendet und durch einandergerührt werden, damit die verschiedenen Bestandtheilesich recht innig und gleichmaßig mit einander ver-mischen.
Es ist zu bemerken, daß in Treibhausern, woman die Ananaspflanzcn in leichte Erde setzt, diejungen Pflanzen oft schon im ersten Jahre zurFrucht ansetzen, und dann werden was die GärtnerDurchläufer nennen; im Gegentheil aber, wo diePflanzen in eine feste fruchtbare Erde gefetzt wer-den, wachsen sie fort und wollen sogar zur rechtenZeit noch keine Frucht ansetzen; daher muß mannach der Beschaffenheit des Bodens, von welchemman den Nasen genommen hat, das Verhältniß derQuantität des beizumischenden Sandes bestimmen;wenn der Lehm nicht schwer und fest ist, so braucht
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