zur Feuerung bedient er sich der Steinkohlen, deSTorfs oder der Lohballen, und vermeidet das Holz,weil es zu schnell wegbrcnnt.
Erde. Zwei Dritthcile gute lehmige Küchen-garten-Dammerde, ein Drittheil alter gut verrotte-ter Rindvieh- oder Mistbeet-Dünger, und zu jedenacht Radeberren voll von dieser Mischung, eine Ra-deberre voll Seesand, Er setzt hinzu, „wenn derBoden von Natur sandig ist, so thue man, nach-dem er mit dem Dünger gemischt ist, wie so ebenangegeben worden, noch ein Drittheil guten fettenMergels hinzu; dies gerieth mir so gut, daß ichin diesem Compost viel größere Früchte erhielt alsin jeder andern Zusammensetzung, deren ich mich sonstbediente, was mich veranlaßte, dem Compost, wel-chen ich zu diesen Pflanzen gebrauchte, jederzeit ei-nen guten Theil Mergel beizumischen." Diese Mi-schung muß ein halbes Jahr lang auf einer lufti-gen aber der Sonne nicht ausgesetzten Stelle desGartens liegen, und nach Verlauf des ersten Vier-teljahrs alle vierzehn Tage einmal umgestochen werden.
Behandlung. Dieselbe wie sie Miller ange-geben hat. Er machte einen Versuch mit einigenPflanzen, die er mit dem Ballen aus den Töpfennahm und sie die letzten neun Monate lang, ehedie Frucht reifte, in die Lohe pflanzte, und fand,daß die Frucht größer und früher reif wurde, alsbei denen in Töpfen stehenden, jedoch nicht besterim Geschmack. Beim Verpflanzen schneidet er nieein Blatt ab; „denn es ist ausgemacht," setzt erhinzu, „daß die Blatter den Kräutern und Bäumendieselben Dienste leisten, wie die Lunge dem mensch-lichen Körper." Er bezieht auch die Blätter derPflanzen, sobald sie Frucht angesetzt haben; dennweil nun die Fruchtsiängel den Platz einnehmen,