dieselben von der Infusion getödtcl sind; hernachschneidet man die dünnen Fasern von den Wurzelnab und taucht die ganze Pflanze in ein Faß mitreinem Wasser, worin man sie wieder abwascht.Hierauf setzt man sie in frische Erde, rührt dasLohbeet um, setzt wieder etwas frische Lohe zu, da-mit das Beet neue Warme erhält, und setzt nundie Töpfe mit den Pflanzen hinein, wobei mannicht auS der Acht lassen darf, die Blätter zu be-ziehen, was den Sommer über wöchentlich wieder-holt werden muß; denn ich bemerke, daß sich dieseJnsecten da immer viel geschwinder vermehren, wodie Pflanzen trocken gehalten werden, als an sol-chen Orten, wo man dieselben zuweilen mit Wasserbesprengt und in gutem Wachsthum erhält. Das-selbe hat man auch in Amerika beobachtet; dennbei anhaltender Dürrung richten diese Jnsecten gro-ße Zerstörung an in dem Zuckerrohr. Und in denInseln, wo solche Dürrung mehrere Male bald nacheinander eintrat, haben sich diese Jnsecten in einemsolchen Grade vermehrt, daß sie den größten Theildes Zuckerrohrs dieser Insel zerstörten, indem siedasselbe nicht allein zur Zuckerbereitung untauglichmachten, sondern auch den Saft desselben so ver-derbten, daß er sich nicht einmal zu Rum benutzenließ, wodurch mehrere Pflanzer zu Grunde gegan-gen sind."
„Da diese Jnsecten öfters von Amerika aufden Ananaspflanzen mitgebracht werden, so müssendiejenigen, welche Pflanzen von dort herkommenlassen, dieselben beim Empfange sorgfältig besichti-gen, ob sich Jnsecten darauf befinden; denn sind siedamit behaftet, so verbreitet sich daö Ungeziefer baldüber alle Pflanzen des Hauses, wo die neuen auf-gestellt werden; daher muß mau sie, so bald man
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