— 30 —
hoch werden und keinen Platz mehr haben, ehe siewieder ins Haus kommen.
Das Thermometer, dessen sich Telende bediente,hatte eine 24 Zoll lange und Zoll weite Röhre.Stieg der Spiritus nur 16 Zoll hoch, so erachteteer die Lust kalt für seine Pflanzen; zu 16s tem-perirt; zu 18 warm, welches sein fester Punkt fürdie Ananaswarme war; zu 26 Zoll heiß; und zu21 Zoll schwül.
Jnsccten. Ueber diesen Gegenstand ist nichtsgesagt.
Erzeugte Frucht. Hr. Cowel sagt, daßAlle welche auswärts Ananas gegessen hatten, ein-gestanoen, daß die von Hrn. Telende gezogenen ebenso gut und groß waren, als sie dieselben in West-Indien gefunden hatten.
II.
Won der Cultur der Ananas, wie sie von Philipp Miller l»seinem Gärtner-Lcxicon angegeben ist.
Form des Hauses. Es war vor Zeitender Brauch, bemerkt Miller, trockne Warmhäuser zubauen, worin den Winter über die Pflanzen ausGestellen, (auf die Weise wie die Orangenbäumeim Gewächshause gestellt werden), und im Sommerin Lohbceten, unter Rahmen und Fenstern erhaltenwurden. Aber jetzt, fügt er hinzu, ist es bräuch-lich, niedrige Warmhäuser zu errichten, das Folge-haus genannt, worin sich Gruben für das Lohbeetbefinden. Außerdem muß man aber noch ein Loh-beet mit einem tiefen Rahmen haben, die Schöß-linge und Kronen darunter aufzuziehen, um dasFolgehaus damit zu versehen.
Millers Fruchthaus hat vorn aufrechte Fen-