— 29 —
füllt ist, indem er die Lohe zuweilen mit cin-w Heu-gabel sanft nieder schlägt, oder mit einem Bretteleicht nieder drückt. Ein solches Beet fasset dreihundert Scheffel Lohe, und erhitzt sich, wenn esgut gemacht ist, ungefähr in vierzehn Tagen, vor-ausgesetzt, daß die Rahmen und die Fenster darü-ber gesetzt sind. Wenn das Beet die rechte War-me erlangt hat, was man mit einem Thermometeruntersuchen muß, werden die Pflanzen aus demWarmhause hineingebracht und mit ihren Töpfenentweder ganz in die Lohe versenkt, oder, wenn manbeim Fertigen der Löcher dazu, die Lohe noch zuheiß findet, nur zur Hälfte hinein gesetzt, indemman einige Kiesel unter den Boden eines jedenTopfes legt, damit das Wasser freien Ablauf hat.Bei Frost- oder Schneewetter darf jedoch dies Ver-setzen der Pflanzen nicht vorgenommen werden; auchmuß man nachher das Beet zuweilen untersuchen,ob nicht die Lohe schimmlich, modrig oder trockengeworden ist, was im Sommer oft geschieht; indiesem Falle muß sie angefeuchtet werden, damit siesich von neuem erhitzt. Ein so bereitetes und be-handeltes Beet behält einen gleichmäßig anhaltendenGrad von Wärme, hinlänglich um den Pflanzen inder Zeit vom Ende Februars bis zu Ende Octo-bers, wo sie wieder in daS Warmhaus gebrachtwerden müssen, die größte Starke zu geben, derensie bedürfen. Bei großer Hitze werden die Fensterabgenommen und an die Rückseite des Rahmensgelehnt; und wenn die Abende kühl sind, muß dasBeet sorgfältig mit dicken Strohdecken belegt wer-den. Ein Beet von dieser 'Art senkt sich ungefähreinen Fuß tief, was der Sache angemessen ist, dennsonst würden die Pflanzen unter dem Rahmen zu