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den Wärmezügen sind in vielen Fruchthäusern auchnoch Oefcn nach deutscher Bauart errichtet, die derder strengsten Witterung gebraucht werden. Zuwei-len ist ein doppeltes Dach von Glas vorhanden;gewöhnlicher sind aber das Dach, die End- undVorderseiten mit Brettern bedeckt, wodurch nicht al-lein das Einbrechen des Glases durch das Gewichtplötzlich gefallncn Schnees verhindert, sondern auchdurch die Schneedecke beträchtlich dazu beigetragenwird, daß die innere Hitze nicht entweichen kann.Diese oder eine Decke von Matten, oder Segeltuchwie sie bei Moskau gebräuchlich sind, und wo derSchnee so wie er fallt davon abgekehrt wird, bleibtzuweilen drei Monate lang Tag und Nacht daraufliegen. Die Pflanzen befinden sich indessen in ei-nem Zustande des Schlafs, und es ist merkwürdig,wie wenig sie dadurch leiden.
Die besten Warmhauser in der Nähe von Pe-tersburg sind von Leith, oder London, dahin einge-bracht worden. Zu Moskau, wo das Einbringenderselben nicht mit derselben Leichtigkeit geschehenkann, werden sie an Ort und Stelle, aber auf einssehr rohe Weife erbauet; in den besten derselbengiebt es zwischen den Fenstern und den Fensterbal-ken so große Zwischenräume, daß man sie mit Moosverstopfen mußte. Es ist jedoch zum Erstaunen,wie gut sich die Ananas den langen Winter hin-durch darin erhalten, und was für herrliche Pfir-schen und Weintrauben sie im Sommer darin er-zeugen. Der Grund hiervon scheint in der großenSorgfalt und Geschicklichkeit der Gärtner zu liegen,mit welcher sie die Pflanzen in einem schlafendenZustande zu erhalten wissen, so lange es nur we-nig Licht giebt; und in der kräftigen Anwendungaller das Wachsthum und die Cultur befördernden