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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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hinlänglichen Menge von Sand, um der Nässe frei-en Durchgang zu verschaffen. Die dortigen Gärt-ner sind, was die Erde betrifft, keineswegs so eigenals viele in England; ihre Hauptabsicht scheint da-hin zu gehen, dieselbe fruchtbar und locker zu ma-chen, ohne angstlich darauf zu sehen, ob nur solcheErde, welche noch nicht getragen hat, allein oder ir-gend eine Art von Dünger angewendet wird. Dochlassen sie die Mischung gewöhnlich eine Zeit langin Haufen liegen und stechen sie ein oder ein paarMale um, ehe sie dieselbe gebrauchen.

Zu gleicher Zeit haben wir aber auch Ananasverpflanzen und dabei eine schwarze fruchtbare Erdeanwenden sehen, die man eben erst von einem be-nachbarten Rübcnfelde genommen und mit etwasverrottetem Dünger und weißem Sand vermischthatte.

Sie versetzen ihre Pflanzen im Frühjahr, underneuern im Herbst die obere Erde in den Töpfen,und scheinen im Ganzen zum Fruchttragen größereTöpfe anzuwenden als in England geschieht. Mitdem Verpflanzen hören sie jedoch neun bis zehnMonate eher auf, als die Erscheinung der Fruchtzu erwarten steht, da sie wünschen, daß sich zu die-sem entscheidenden Zeitpunkte, die Töpfe mit Wur-zeln füllen mögen. Selten bringen sie eine aus derKrone gezogene Pflanze unter zwei Jahren zumFruchttragen, meistens erst in drei Jahren von derZeit angerechnet, wo die Krone von der Frucht ge-nommen wurde; früher erzielen sie die Frucht vonstarken Schößlingen, nach Maßgabe ihrer Größe,wann sie von der Mutterpflanze abgenommen wer-den; einige die ganz unten am Stiel hervorbrechen,bedecken sie mit Erde und nehmen sie gar nicht ab.Diese bringen bald eine Frucht, die aber nicht groß ist.

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