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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
Entstehung
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Flecken gesprenkelt erscheinen. Um eine gute Fruchtzu erzeugen, muß die aus einem Schößling oder ei-ner Krone gezogene Pflanze wenigstens drei Jahregut und kräftig aufgewachsen seyn; das erste Zei-chen vom Ansetzen der Frucht ist, daß die Blätter sichetwas auseinander breiten und das Herz der Pflanze sichein wenig öffnet, wo sich dann bald die Fruchtselbst wie der Kopf eines großen Nagels zeigt. Sowie Frucht und Stängel höher wachsen, wird dieFrucht runder und bekömmt kleine, spitzige, distel-ähnliche Blatter, welche an einigen Sorten röthlichan andern weißlich hervorbrechen. Hat die Fruchtungefähr einen Monat lang zugenommen und dieGröße einer Wallnuß erreicht, so erscheint aus je-dem Knoten ein dreiblättriges zugespitztes Blümchen,welches bei der gemeinen Ananas blaßblau, bei derrothen dunkelblau und bei der dritten Sorte, oderglatten Ananas, beinahe violet ist. Diese Blüthefällt nicht ab wenn die Frucht zunimmt, sondernschrumpft zusammen und hinterläßt sichtbare Spu-ren, an der zur völligen Reife gelangten Frucht.

Die Zeit vom Ansetzen der Frucht bis zu ih-rer vollkommenen Reife, läßt sich nicht nach Wo-chen und Tagen angeben, da ihre Dauer gar sehrvon der Witterung zwei aufeinander folgender Som-mer abhängt. Während des Frühjahrs, wenn diePflanzen im Warmhause sind, kann man durch daSHeitzen des Hauses, und durch die senkrecht aufdas Glas fallenden Sonnenstrahlen, einen sehr na-türlichen Wuchs derselben erlangen, den man denganzen Sommer über unterhalten kann. Im Herb-ste ist dies der Fall nicht, weil dann die Sonneweniger Macht hat, und die Wärme derselben durchdie um diese Zeit gewöhnlichen Regen noch mehrgeschwächt wird; daher muß den Pflanzen, späte-