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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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den sind. Die Blätter der zweiten Sorte sind grö-ßer und breiter, von dunklerm mit Roth gemisch-ten Grün; sie bringt keine so große Frucht, dieseist aber größer und breiter, und hat flachere Kno-ten; unreif sieht sie rothbraun aus und wenn siereif ist, dunkelgelb, mit braungclben Flecken auf denKnoten. Der Geschmack ist nicht so angenehm alsbei der ersten, deren unreife Frucht dunkelgrün aus-sieht, reis aber mit gelben Flecken auf den Knotenversehen ist, weshalb ich hauptsächlich die folgendeSorte ziehe.

Diese heißt die glatte Ananas, weil sie keineStacheln hat, die Blatter wachsen aber länger,schmaler und mehr aufrecht; die Frucht ist kleiner.Die Ananas kann unsere Winterkalte nicht ertragenund muß im Sommer eine dauerndere Warme undim Winter weniger Abwechslung haben, als in un-serm Clima gewöhnlich der Fall ist; sie muß dahernicht allein wahrend des Winters in Treibhausern,sondern selbst den Sommer über unter Glasfenstcrn,wo die Töpfe in einem Lohbecte stehen, gehaltenwerden. Es ist jedoch mit diesen wie mit allenandern Pflanzen aus einem warmern Clima; wennsie nach und nach an unser kälteres Clima gewöhntsind, werden sie harter, und können mehr Kalte undWitterungs-Wechsel ertragen, bringen daher auchbessere Früchte als diejenigen, welche wir vom Aus-lande erhalten und in einer wärmern ihrer Naturmehr zusagenden Gegend erzogen sind. Es ist da-her nothwendig, daß wir Pflanzen zu erhalten su-chen, die schon an unser Clima gewöhnt sind, durchdie mehrere Jahre lang fortgesetzte Vermehrungdurch Schößlinge, denn in diesem Falle können siemit sehr wenig Mühe aufgezogen werden.

Die allerschicklichste Zeit, solche Schößlinge ab-