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Das Ganze der Ananaszucht oder die verschiedenen Arten wie man Ananas gezogen hat und noch ziehet, von der ersten Einführung dieser Frucht in Europa bis zu den neuesten Verbesserungen in der Cultur derselben
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rassao, aber auch einige aus den holländischen Fac-toreien in Osti:dien, welche sich alle gesund undfrisch befanden; aber die Kunst, sie zum Fruchttra-gen zu bringe», war noch nicht bekannt, bis Le Coursich mit ihnen abgab. Miller sagt, daß nach sehrvielen meist ganz vergeblichen Versuchen, Le Courendlich die angemessene Warme und Behandlungfand, so daß er eben so gute, doch nicht so großeFrüchte erzeugte, als die in Westindien gewachsenen.Ums Jahr 17Z7, ein Jahr vor seinem Tode, gabLe Cour einen Quartband in holländischer Spracheheraus, welcher das Ergebniß seiner Beobachtungenüber Garten, Bäume und Blumen enthält, nebsteiner ausführlichen Beschreibung seiner Treibhäuser.

Aus diesem und Professor Bradley's Nachrich-ten (Abhandlung von der Hauswirthschaft und Gärt-nerei, für den Junius 1724, S. 161) lernen wir,daß Le Cour's Behandlungsart der Ananaspflanzenderjenigen sehr ähnlich war, die man in Sir Mat-thew Decker's Garten zu Nichmond, angenommenhatte, und deren Beschreibung hier sogleich mit des-sen eigenen Worten folgt.

I.

Le Cour's Behandlungsart der Ananas im Anfange des acht-zehnten Jahrhunderts, zu Drieoeck bei Leyden.

Ich unterscheide, sagt er, drei verschiedene 'Ar-ten Ananas; die erste und beste hat grüne mit fei-nen Stacheln besetzte Blätter; und Früchte, weicheich sieben Zoll hoch und dreizehn Zolle im Umfan-ge gehabt habe; wenn diese Sorte, ehe sie dieFrüchte zeigt, kühl gehalten und dann durch etwasmehr Wärme langsam getrieben wird, so wachst siegrößer und mehr zugespitzt als die, welche wärmerund den Winter über im Wachsthum erhalten wor-