Ernste, mit Andacht, mit Aufblick zu Gott, wollen dieBehörden den Grundstein legen, bedeutungsvolle Symbole,namentlich die heilige Schrift und unsere Kirchenagcndc, ihmbeifügen, und ihn feierlich weihen, daß er gelegt werde, alsder Träger des Ganzen, stark und tief, eine haltbare Grund-feste, ein unerschütterliches Fundament, auf welchem der Barlgeschmackvoll, einfach und würdig sich erhebe, und vollendetdann unerschütterlich ruhe. Segne, und behüte Gott denBaumeisterund die Bauleute, er fördere das Werk ihrerHände, und lasse Alles wohlgclingcu. Treten Siehinzu, verehrte Männer, Vorgesetzte der Provinz und Stadt,treue Diener des Königs, ehrcnwcrthe Bürger, und vollführenSic unter Segenswünschen und Lobgesang Ihr bedeutungs-volles Geschäft."
(Gesang des 2. Verses aus dem Liebe: Herr Gott dich toben wir?c.)
„Der Grundstein ist gelegt, und ich spreche über ihndas Wort kirchlicher Weihe aus: Im Namen Gottes desVaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen."
„Er ist in seinem Zweck gelegt auf der heiligen Schrift,Gottes ewigem unwandelbaren Worte, der Grundfestc, demFelsen der evangelischen Kirche. „Denn einen andernGrund kann Niemand legen, als der gelegt ist, JesusChristus. Jesus Christus, gestern, heute, und der-selbe in Ewigkeit. Der Stein, den frühere undspätere Bauleute verwarfen, soll der Eckstein, derPfeiler, das eine göttliche und seligmach ende Kraftin sich tragende Wort vom Kreuze", der unerschütter-liche Grund dieses Gott und Jesu gewcihcten Hauses undseiner Gemeinde sein."
„Von dieser lebendigen Glaubenskrast durchdrungen, er-