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der Versöhnung mit Gott, mit sich und der Welt, gereichtund cmpsimgcn, und jedes edle schöne Band, das Menschenmit Menschen verknüpft, bcsestigt und verklärt wird."
„Ja, die Kirche ist die heilige Stätte, wo die reinstenGefühle, die edelsten Gesinnungen, die geläutertsten Grund-sätze der Menschen-, Pflicht-, Berufs-, Familien-, Königs-und Vaterlandsliebe, die belebende Kraft der Gemeinschaftempfangen, in dieser Gemeinschaft sich verstärken, eine tugend-hafte, in der Tugend glückliche, einträchtige Gemeinde undBürgerschaft zu bilden. So empfängt das gewöhnliche ir-dische Thun und Treiben auf dem Marktplatze und demwechselnden Verkehr des unruhigen Lebens feiernde Ruhe-punkte, eine edlere Bedeutung, einen tiefen Sinn, eine mildeWürde, ein schöneres Band, und gestaltet sich unter solchemsegensreichen Einflüsse als eine Uebungs- und Bildungsschulefür eine bessere Welt."
„Ueberzeugt und durchdrungen von der Wahrheit undWichtigkeit dieser Gedanken, wird das Geschäft, das jetzt hierverrichtet werden soll, ein ernstes, ehrwürdiges und heiligesGeschäft Die vom Könige Friedrich Wilhelm I. im Jahre1729 bis 1724 erbauctc, im Jahre 1795, den 9ten September,also gerade heute vor 95 Jahren, zum Schrecken der Stadtabgebrannte und in einen Schutthaufen verwandelte St.Nicolai-Kirche soll hier auf derselben Stelle, wo sie früherstand, durch die reiche Gnade des jetzt regierenden KönigsMajestät, zur Ehre Gottes und Jesu Christi, zum Segender Nicolai-Gemeinde, zur Freude der Bürgerschaft, zur Zierdeder Stadt, wieder nufgebauet, schöner, edler, geschmackvollerund großartiger, wie sie früher war, aufgebauet, in 5 Jahrensoll der Bau vollendet, und eben jetzt in diesem heiligenAugenblicke der Grundstein gelegt werden. Mit frommem