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wie wir es sonst alle chun müssen. Aus diesem Grundewerden auch Taufpathen genommen, damit, wenn Va-ter und Mutter nicht mehr da wären, sie als ihre Stell-vertreter das Kind die Lehre des Heiles lehrten; darumwird ihnen auch solches, wenn sie das Kind darbringen,eingeschärft. Was immer auch die alten oder neuenLehrer von dem Bckenntniß der Taufzeugen sagen mö-gen, so sind sie doch nichts anderes, als Diener undZeugen für die Aeltcrn, damit sie das Kind in ihremNamen hintragen, und als Zeugen, daß es getauft sei,und es belehrt werden müsse, oder daß sie, wenn esdie Sache erfordern wird, selbst an Vater und MutterStatt es lehren wollen. Darum wolle es Niemand zuviel wissen, sondern man wisse nur das Richtige. ImBetreff der Zeugen sprechen die Taufeläugner auch!Wo steht es geschrieben, daß man Zeugen dazu babenmüsse? Antwort: Es sagt ja Niemand, daß sie we-gen der Taufe nöthig seien. Aber wir Christen könnenZeugen zu allen Handlungen nehmen, und daß hiersolche passend und angemessen seien, wird aus der vor-angehenden Darlegung wohl ersehen. Denn es geziemtsowobl bei der Verpflichtung eines ChristenmenschenZeugen zu haben, als wenn wir ihn warnen Match.XVIII. 16), sofern die Nothdurft und Ordnung solcheserfordern.
Damit aber Niemand sich beklagen könne, die Schriftvon der Taufe sei zu weitläufig, indem die vielfältigenKämpfe und Einwürfe der Widerspenstigen mich widermeinen Willen gezwungen haben, Dinge zu besprechen,die ich wohl hätte lassen können: so schwatzen sie