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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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Verpflichtung der äußeren Beschueidung und der äuße-ren Taufe verbinde, stellt er die Taufe als eine Be-gräbniß des alten Menschen dar, und hinwieder ist sieauch gleich der Auferstehung zu einem neuen Leben,gleichwie dieses Rom. VI. 6 dargethan wird. Was istaber die Beschueidung anders gewesen, als ein Pflicht-zeichcu eines neuen Menschen, der in der Unschuld desGesetzes leben solle? Daher ist der Sinn der WortePauli- Ihr seid mit der Beschueidung, die ohne Händegeschieht, beschnitten, da ihr die Sunde abgelegt Haber.Allein sie sind nicht weniger als die Vorigen sichtbarlichbeschnitten, aber in der Beschueidung Christi, welchedurch das Eintauchen eben das bedeutet, was die Be-schneidung bedeutet. Darum seid ihr mit Christo in derTaufe begraben, damit ihr der Sünde absterbet. Nunist der Sünde absterben und an der Sünde beschnittenwerden, ein und dasselbe Ding; und dieses wurde durchdie äußere Beschneidung und auch durch die Taufe au-gedeutet; darum nennt er die Taufe unsere Beschnei-dung. Demnach spricht er - Wir seien in Christo durchden Glauben auferstanden. Wenn sie folgerichtig inihremWortkampfe" verfahren wollten, wie wolltensie sich vor dieser Stelle beschirmen, wo die Taufe vordem Glauben steht? Da nun dem zänkischen GeisteNiemand genügen kann, wollen wir nicht weiter vondieser Stelle reden; denn für die wahren Rechtgläubi-gen ist es offenbar, daß er geradezu die Taufe die Be-schneidung Christi nennt. So folgt demnach, daß dieBehauptung, die Taufe sei jetzt an der Stelle der Be-schneidung, deutlich erhärtet sei und fest stehe. Daraus