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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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haben. Dieser Einwurf der Taufeläugncr hat keineGeltung. Denn, sollen wir, wenn wir schon gläubiggeworden, erst werden wie die Kinder, damit wir zuGott kommen, so müssen vielmehr die Kinder schonGottes sein. Wenn sie nun Gottes sind, warum wol-len wir ihnen die Taufe Gottes wehren, da sie das-jenige schon wirklich sind, was wir zu werden begehren?Denn, wenn wir gleich lange leben, wissen wir nicht,ob wir Alle Gottes werden oder nicht; denn wir wissennicht, wie Jeder glaubt. Wenn gleich ein jeder Gläu-bige für sich selbst wohl weiß, daß er selig werde;denn der Glaube des Evangelii ist nichts Anderes, alssolche Zuversicht zu Gott, durch welche Einer gewiß ist,daß er selig werde durch Christum; dennoch weiß Keinervon dem Andern gewiß, ob er selig werde oder nicht;denn es gibt Viele, die Glanben heucheln und dennochnicht Gläubige sind. Aber von den Kindern sind wirgewiß, daß sie Gottes sind, indem er sie uns zum Vor-bilde aufstellt, nach dem wir uns gestalten sollen; dennwenn irgend Etwas am Vorbilde fehlen sollte, so wür-den wir irre geführt, was ja nicht sein kann, denn eswäre eine Schmähung Gottes, nur so Etwas zu reden.Endlich spricht Marcus hier X. 16:Er nahm sie ausseine Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie."Da sprachen die Tanfeläugner; Heißt das, er hat siegetauft? Antwort: Wer redet, daß es also heiße? Auszwei Gründen führe ich hier die Worte Christi an.Der Eine ist jetzt vernommen, weil sie Gottes sind, sokann ich darauf die Worte Petri Act. X. 47 anwenden:sind sie von Gottes, wer will ihnen denn das Wasser