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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
Seite
115
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Anderes daraus machen, und wenn der ganze Haufeder Päpstler darob unsinnig wurde. Das ist aber nichtso ein Clement, das ist, äußerlich Ding, daß es un-bestimmt wäre und man es auch für ein Opfer angebenkönnte; denn es hat seine bestimmte Bezeichnung, undder Grundgedanke des ganzen Briefes an die Hebräerhandelt davon. Das Element aber oder äußerlicheDing, daß die Weiber auch die Wiedcrgedächtniß be-gehen sollen, steht in keiner klaren Schriftstelle zu lesen.Dennoch handelt man recht, daß man sie auch zumNachtmahle läßt. Also redet auch um Gottes willenvon der Kindcrtaufe! Wenn Gott geheißen hat, zu tau-fen, so sprechet nicht: aber die Kinder nicht. Warummachet ihr einen Unterschied unter den Menschen? SindKinder Leute oder nicht? Gehören sie auch zu den Men-schen oder Leuten, so müsset ihr auch zugeben, daß siegetauft werden; denn ich will eben so wenig zugeben,daß ikr beim Menschen einen Unterschied zwischen Kindund Alt machet, als zwischen Mann und Weib. Hiersprechen sie: Der Mensch, welcher getauft werden soll,muß vorher belehrt sein und Glauben haben. Und wennwir sprechen, das sollen sie mit einem klaren Aussprucheder Schrift beweisen; denn wie sie von uns ein klaresWort fordern, darin stehe, man solle die Kinder rau-fen, also fordern wir von ihnen, daß sie uns ein deut-liches Wort zeigen, welches verbiete, daß man Jeman-den taufen solle, er habe denn vorher geglaubt: so neh-men sie hier Matth. XXVllt. 19 hervor, von welcherStelle früher hinlänglich geredet worden ist. Und wiesie bei dieser Stelle von einem Winkel in den andern