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genzcichen gefragt, welches auch nicht notbwendig warzur Vollkommeicheit im Evangclio. Da lmbcn sie ihreUnwissenheit geoffcnbaret, sie haben nichts von dem hei-ligen Geiste gehört. Darauf redete Paulus: Woreinsie denn getauft seien, d. i., was ihnen denn gelehrtworden sei? wie sich hernach findet. Sie antworteten,sie wären in die Taufe, d. i., in die Lehre, Johanniseingeführt. Siehe, wie sie weder von der Lehre Jo-hannis, noch von der Lehre Christi bestimmt angeben,was doch die Lehre sei, in der sie unterrichtet worden,sondern sie nennen allein den Lehrer, dessen Lehre siedoch nicht recht kennen. Gleich wie auch heutzutageeinige Landstreicher sprechen, sie seien lutherisch oderevangelisch, da sie doch nichts vom Cvangelio haben,weder die Lehre noch das Leben, ausgenommen, daß siesich bei den frommen Christen ohne Arbeit füttern. Nichtdaß ich diese Zwölf in Bezug auf den Betrug zu sol-chen Buben rechnete, sondern nur in Bezug auf dieScheue, daß sie ihre Unwissenheit nicht gerne offen-baren, wiewohl sie sich für Christen oder Jünger aus-geben. Als aber Paulus dieses Hinterhalten merkte,offenbarte er selbst ihnen, was sie nicht angeben konn-ten; und er wußte besser, was die Lehre Johanniswar, als sie selbst; und so zeigte er ihnen an, Johan-nes hat die Taufe der Buße getauft. Siehe, ob hierTaufe und taufen etwas anders sein könne, als dieLehre und das lehren; also ist der Sinn folgender:Johannes hat die Lehre der Buße gelehrt und damitauch die Sicherheit der Gnade Gottes (siehe die beidenTbeile des Evangelii) und hat geredet zu dem Volke,