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demnach hättet ihr euch einer solchen Entscheidung fü-gen sollen. Jetzt wollet ihr aber die Gemeinden zwin-gen ; nun sollen aber sie das Wort des Lehrers benr-theilcn, und nicht er sie zwingen; die christliche Gemeindehätte euch die Wiedertause nicht zugegeben, denn siehätte dafür keinen Grund gewußt. In andern Dingen,wie in der Wahl der Speisen, wenn man so etwas be-ginnen will, soll der Bischof oder Prophet die Kirchge-meinden vorher wohl belehren, und demnach der Ge-meinde die Entscheidung überlassen. Hier kommt aberdie Gewalt, möchte Einer sprechen. Es ist wahr.Lehre du aber fort und fort getreulich, und bediene dichauch der christlichen Freiheit heimlich nnd bei denen,welche nicht verletzt werden. Gott wird dann sein Wortwohl in die Herzen der Gläubigen geben und eS ver-mehren , bis auch die Gewaltigen dadurch überwundenwerden. Laß du nur ihn walten. Aber in den äußer-lichen Dingen, die zur Zerrüttung der christlichen Ge-meinde dienen, und für welche du keine deutliche Schrift-stelle hast, darin hüte dich, wie vor Gift, daß dunicht selbst etwas vornehmest, ohne die Entscheidungder Gemeinde. Siehe, wie stehen hier die Wiedertäu-fer ! Sie haben die Wiedertaufc bei uns angefangen,bevor sie irgend einem Menschen etwas davon angezeigthaben; ich schweige, daß sie solche öffentlich vor derGemeinde gepredigt hätten, denn sie waren ja nichtvon der Kirche als Prediger angenommen. Beweiseans der Schrift bedarf es dafür nicht; sie werden überallangeführt, wo von Aergernißgebcn die Rede ist.
Ich muß aber wiederum auf den Ausspruch Job.